(Un-)persönliches Direktmarketing

Manchmal muss ich mich schon über die Sorgfalt bei der Durchführung mancher Direktmarketing-Aktion bzw. Mailing wundern.

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Ich denke wir alle erhalten auch häufiger standardisierte, mittels EDV personalisierte Werbeschreiben oder auch  Direktmailing. Die meisten Schreiben die mich erreichen, scheinen nur halbherzig durchdacht und wandern häufig sogar noch vor dem Erreichen meiner Aufmerksamkeit ins Altpapier.

Wenn ich dann aber mal mit einem anderen Namen angesprochen werde, schaue ich schon mal genauer hin. Die Anrede in einem solchen Schreiben welches ich gestern erhielt, war mir zumindest diesen Blogeintrag wert.

Es kommt gar nicht so oft vor, dass ich mit der Einleitung:

“Guten Tag, sehr geehrte Frau Mustermann” begrüßt werde.

Hier hat offensichtlich was mit der Verknüpfung mit den Adressat-Variablen aus der Datenbank nicht geklappt.  So etwas kann selbstverständlich mal vor kommen - vermutlich gar nicht mal selten.

Aber, wenn man bedenkt welche Kosten so ein Mailing bei einer größeren Empfängerzahl schnell annehmen kann, ist es durchaus lohnenswert, das Mailingmaterial vor dem Versand nochmals genauer in Augenschein zu nehmen. Dies gilt selbstverständlich auch (oder ganz besonders) beim externen Direktmarketing-Dienstleister.

Denn solche “Kleinigkeiten” können das Ziel einer solchen Kampagne gewaltig verfehlen.

Hallo, Sie sind zum ersten Mal hier? Weitere Infos über mich bzw. zu diesem Blog finden Sie hier. Herzlichen Dank für Ihren Besuch!

5 Reaktionen zu “(Un-)persönliches Direktmarketing”

  1. Michael van Laar

    Wurdest du privat oder beruflich angeschrieben. Bei einem B2B-Mailing, das in den meisten Fällen einen relativ übersichtlichen Adressatenkreis hat, wäre das dann nämlich wirklich unverzeihlich. Selbst bei 1000 oder 2000 Adressen ist zumindest ein grobes manuelles Überprüfen der Adressen oder noch besser der fertig verknüpften Mailings meiner Meinung nach eigentlich Pflicht. Zumindest mache ich das immer.
    Allerdings “Guten Tag, sehr geehrte [...]” ist als Anrede schon recht schwülstig, egal ob Mustermann oder nicht ;-)

  2. Michael Herrling

    In diesem Fall wurde ich als Privatperson angeschrieben. Allerdings vermute ich, das dieses Mailing trotzdem einen recht überschaubaren Adressatenkreis hatte.
    Stimmt, die Anrede hat unabhängig davon Verbesserungspotential ;-)

  3. Ihr Business & Marketing BLOGGER » Blog Archive » Nicht immer aber immer am Sonntag: Rückblick

    [...] ist allemal nicht so einfach wie man denkt. Die >> marktpraxis/11.3.2008 berichtet über ein weiteres Beispiel von [...]

  4. Ed Wohlfahrt

    gutes Beispiel das überhaupt nicht gut ankommt. Sehr geehrte Damen und Herren…. wer fühlt sich davon angesprochen? Und überhaupt, ich hab doch einen Namen, den jemand kennen sollte der mich beschickt…. Fragen über Fragen :)

  5. Marcel Jurich

    Sehr interessant und hat mir weitergeholfen.

    Beschäftige mich grad mit der Thematik und hab auch passend dazu ein Beitrag bei http://www.youedu.tv gefunden. Im Beitrag “Wertvolle Adressen sammeln” wird auch einiges interessantes erklärt.

    grüsse

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