Internet-Gebot #1: Man soll keine Bilder klauen – Zwischenstand
8. April 2009 von Michael Herrling
Vor ca. vier Monaten habe ich in meinem Beitrag: Internet-Gebot #1: Man soll keine Bilder klauen darüber berichtet, dass mir von meiner Website ein Bild “entwendet” wurde.
Da das Bild direkt von meinem Webserver in eine fremde Webseite eingebunden wurde (sog. Hotlinking) habe ich mir den Scherz erlaubt, ein anderes Bild unter demselben Namen auf meinem Webspace abzulegen. Dadurch konnte ich entscheiden, welches Bild auf der Webseite des “Entwenders” angezeigt wird. Ich wollte einfach mal abwarten, wie lange es dauert, bis der Webseitenbetreiber das bemerkt.
Das ursprünglich entwendete Bild: Das von mir ausgetauschte Bild:

Hin und wieder schaue ich auf deren Webseite vorbei um zu prüfen, ob der Betreiber den Bildtausch bemerkt hat. Scheinbar ist es dort seit über vier Monaten immer noch keinem aufgefallen ;-)
Da es bei diesem Unternehmen offensichtlich keinen Verantwortlichen für das Aktualisieren der Webinhalte gibt, übernehme ich jetzt einfach die Initiative und aktualisiere zumindest mal das Bild:

Verlinken möchte ich die Seite hier nicht, die sollen mal schön selbst draufkommen. Wer sich die Seite mal anschauen möchte, einfach folgenden Link kopieren: www.recruitmentsolutionsmalta.com/hrservices.htm
Werden sie es je merken?
Nachtrag zu: Wie werde ich meinen Kunden los (5)
9. Mai 2008 von Michael Herrling
Anfang April hatte ich in meinem Beitrag “Wie werde ich meinen Kunden los (5) Heute: Wie wehre ich Neukunden ab” u. a. darüber geschrieben, was ich vom Empfang ungewollter Newsletter halte.
Nachdem ich von diesem Unternehmen erneut einen ungewollten Newsletter erhalten habe, war ich -um endlich Ruhe zu haben- so freundlich und habe über den angegebenen Abmeldelink den Empfang des Newsletters einfach abbestellt (der Link öffnete automatisch eine Mailnachricht, in der lediglich ein italienischer Betreff: “Rimuovi iscrizione Newsletter” angegeben war).
Soeben sehe ich in meinem Posteingang erneut einen Newsletter von diesem Unternehmen, welcher
- keine Anrede enthält,
- ziemlich unverschämt den Abmeldelink in weißer Schrift auf sehr hellem Hintergrund zu verstecken versucht und
- noch unerwünschter ist als der letzte Newsletter.
Was soll man jetzt davon noch halten und vor allem wie soll man darauf angemessen reagieren?
Facebook und die Google Werbung
21. April 2008 von Michael Herrling
Wer in der letzten Zeit mal nach einem (oder seinem) Namen auf Google suchte, war unter Umständen überrascht, dass unter den Werbeanzeigen plötzlich eine Facebook-Anzeige mit dem gesuchten Namen auftauchte.
Klaus Eck hat sich bereits in seinem Weblog darüber beschwert. Mittlerweile häufen sich diese Beschwerden und es wurde sogar schon eine eigene Facebook-Gruppe namens “No Facebook Ads using my name!” gegründet – diese zählt zum Zeitpunkt dieses Beitrages 59 Mitglieder.
Natürlich habe ich dies selbst auch mal versucht und prompt auch eine Anzeige mit meinem Namen gefunden. Allerdings führte der Klick auf die Anzeige nicht zu meinem Profil.
Nun ist auch Martin Oetting über diese Vorgehensweise nicht glücklich und hat gleich zwei Beiträge über diesen Faux-Pas verfasst: Akuter Facebook Faux-Pas sowie Teil 2. Mehr gibt auch hier und hier.
Ich bin mal gespannt, ob bzw. was die Verantwortlichen von Facebook hierzu sagen werden.
Rampenfest in Oberpfaffelbachen – Virales Marketing von BMW
17. April 2008 von Michael Herrling
Seit kurzem geistert die neue Viral-Marketing Kampagne “Rampenfest” von BMW durchs Netz. Bei der für den US-amerikanischen Markt konzipierten Kampagne wird bewusst überspitzt mit dem vermuteten “amerikanischen Bild” über den typischen Bayern gespielt. Unter dem Titel “The Ramp” wurde ein recht aufwendiger 30-Minuten Film produziert, der über den Versuch der bayerischen Gemeinde “Oberpfaffelbachen” berichtet, künftig Autos aus Bayern über eine überdimensionierte Sprungrampe auf direktem Weg in die USA zu exportieren.
Bei der Kampagne wurde sehr auf Details geachtet, so wurde für das “fiktive” Dorf “Oberpfaffelbachen” (oder gibt es das echt?) eine eigene Gemeinde-Webseite entwickelt und die am Projekt “The Ramp” beteiligten Personen wie z.B. den Brendl Franz kann man im Netz ebenfalls mit einem eigenen Firmenprofil Brendl Events auffinden. Auch der waghalsige “Sepp” ist mit seiner eigenen Webseite “Sepp-Stunts” vertreten (hier gefällt mir besonders das auf ein “Endneunziger Jahre” getrimmte Layout der Internetseite). Aber auch im Web2.0 ist man vertreten, z.B. auf Facebook oder dem Blog von Jeff Schulz, dem Regisseur.
Es gibt aber noch mehr zu entdecken, wenn man den Werbebannern auf der Gemeinde-Website folgt ;-)
Was mir an dieser Aktion gefällt, ist zum einen die Idee, die ich recht witzig finde und zum anderen die liebevolle Umsetzung der Kampagne mit all seinen Geschichten drum herum.
Was mir weniger gut gefällt, ist der mühevolle Zugang zum Film. Ich habe mittlerweile schon von einigen “Neugierigen” erfahren, dass sie entnervt weitergezogen sind und den Film nicht zu Ende gesehen haben, da er nicht flüssig dargestellt bzw. geladen wird.
Ich bin gespannt, ob der Film die gewünschte virale Verbreitung finden wird. Aufgrund der strapazierenden Länge des Films von über 30 Minuten und den nervigen “Ladehemmungen” bin ich mir da nicht so sicher. Das Weiterempfehlen sollte einem meiner Meinung nach einfacher gemacht werden.
Vielleicht hätte ein kürzerer Film mehr Ansteckungspotential?
Gesprächsstoff bieten die Geschichten rund um die Gemeinde “Oberpfaffelbachen” aber sicherlich genug.
Mehr Meinungen zur Kampagne gibt es u.a. beim Werbeblogger, bei JvM und Automobil-Blog.
Und hier noch ein anderer “Rampenfilm” den ich einfach klasse finde:
(Un-)persönliches Direktmarketing
11. März 2008 von Michael Herrling
Manchmal muss ich mich schon über die Sorgfalt bei der Durchführung mancher Direktmarketing-Aktion bzw. Mailing wundern.
Ich denke wir alle erhalten auch häufiger standardisierte, mittels EDV personalisierte Werbeschreiben oder auch Direktmailing. Die meisten Schreiben die mich erreichen, scheinen nur halbherzig durchdacht und wandern häufig sogar noch vor dem Erreichen meiner Aufmerksamkeit ins Altpapier.
Wenn ich dann aber mal mit einem anderen Namen angesprochen werde, schaue ich schon mal genauer hin. Die Anrede in einem solchen Schreiben welches ich gestern erhielt, war mir zumindest diesen Blogeintrag wert.
Es kommt gar nicht so oft vor, dass ich mit der Einleitung:
“Guten Tag, sehr geehrte Frau Mustermann” begrüßt werde.
Hier hat offensichtlich was mit der Verknüpfung mit den Adressat-Variablen aus der Datenbank nicht geklappt. So etwas kann selbstverständlich mal vor kommen – vermutlich gar nicht mal selten.
Aber, wenn man bedenkt welche Kosten so ein Mailing bei einer größeren Empfängerzahl schnell annehmen kann, ist es durchaus lohnenswert, das Mailingmaterial vor dem Versand nochmals genauer in Augenschein zu nehmen. Dies gilt selbstverständlich auch (oder ganz besonders) beim externen Direktmarketing-Dienstleister.
Denn solche “Kleinigkeiten” können das Ziel einer solchen Kampagne gewaltig verfehlen.
Ohne Marketing lässt sich nichts verkaufen
14. September 2007 von Michael Herrling
Novartis Chef Daniel Vasella stellte sich neulich im Schweizer Fernsehen einem Interview. Dabei ging es u.a. um seine Rolle, die Innovationsfähigkeit des Unternehmens etc.
Eine Aussage die er dort machte, möchte ich hier gerne mal kurz zitieren (frei übersetzt aus dem Schwytzerdütsch):
Zu glauben, dass man irgendetwas gut verkaufen kann, ohne Marketing zu betreiben, ist naiv.
Dem stimme ich zu!
Diese Aussage war übrigens seine Antwort auf die Frage, wieso das Unternehmen mit 10 Mrd. U$ doppelt so viel in Marketing und Werbung investiert hat, als in die Forschung.
Zu sehen gibt es das vollständige Interview im Archiv auf www.sf.tv oder direkt hier.
Da ich kürzlich wieder ein paar Leute getroffen habe, die der fälschlichen Meinung waren, Marketing sei dasselbe wie Werbung, möchte ich bei dieser Gelegenheit nochmals auf meinen Beitrag Marketing ist nicht gleich Werbung hinweisen.
Schwäbisches Viralmarketing funzt prima
21. August 2007 von Michael Herrling
Wir Schwaben können alles… naja fast alles – zumindest lustige “spacige” Videoclips produzieren und da dies hier auch ein schwäbischer Marketing Blog ist, muss “des Video natirlich au in mein Blog nei”:
Der Dialekt hört sich zwar so um die 150-180 km nördlicher an als der von uns hier, klingt aber trotzdem lustig ;-)
Via: Twitter von Ute
Technorati tags: viralmarketing, schwäbisch, fun
Verwirrung durch Produktbeschreibungen
16. Juli 2007 von Michael Herrling
Manchmal macht Einkaufen richtig Spaß – ganz besonders wenn man durch “lustige” Produktbeschreibungen unterhalten wird. So wie kürzlich in einem Ravensburger Sportgeschäft:
Einfach genug Schreibfehler einbauen und schon hat man etwas Aufmerksamkeit ;-)
Während dieses Beispiel ja eher noch zum Schmunzeln anregt, stelle ich in letzter Zeit jedoch vermehrt fest, dass immer mehr Unternehmen durch unverständliche Produktbeschreibungen eher zur Verwirrung ihrer potentiellen Kunden, statt zur Information und Verkaufsförderung beitragen. Häufig wird ein Mischmasch an (D)englischen, hochtechnischen oder gar nichts sagenden Fantasiebegriffen verwendet, welcher dem Kunden kaum mehr ermöglicht zu erahnen, welche Eigenschaften das beworbene Produkt eigentlich hat. Unternehmen machen dabei oft den Fehler, dass sie ihren internen Wortschatz ungefiltert auch extern verwenden. Was innerhalb des Unternehmens an Fachbegriffen und Beschreibungen verwendet wird, muss nicht unbedingt auch vom Kunden “so” verstanden werden. Beispiele findet man fast täglich, vor allem bei IT-Produkten, aber auch in der Kosmetikbranche wird meist nicht gerade mit unverständlichen Begriffen gegeizt. Hier gibt es noch jede Menge Verbesserungspotential und vielleicht wäre es ja ein guter Anfang für die Verantwortlichen, die Produkte einmal aus der Sicht der Kunden bzw. eines Laien zu betrachten.
Technorati tags: produktmanagement, produktpolitik, produktbeschreibung, kundenverwirrung
Marketing vs. Werbung
17. Januar 2007 von Michael Herrling
Es kommt in meinem Bekanntenkreis immer wieder mal vor, dass ich nach meiner Tätigkeit gefragt werde. Ich erzähle dann, dass ich Marketingberater bin und der Kern meiner Tätigkeit darin besteht, Unternehmen zu mehr Absatz zu verhelfen. Anschließend fallen dann meist noch noch Begriffe wie Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Beschwerdemanagement, PR, Strategieentwicklung, Marketingkonzeption, Preispolitik etc.
Als Reaktion höre ich dann meistens Aussagen wie:
“Achso, alles klar, Du machst also Werbung.”
Worauf ich antworte:
“Nein, ich mache Marketing – Marketing ist nicht Werbung, aber Werbung ist Marketing”.
Da die Gesprächspartner an diesem Punkt meist etwas verdutzt dreinblicken und die Erklärung hierfür nicht in einem Satz gegeben werden kann, verweise ich an diesem Punkt gerne auf einen Beitrag auf meiner Webseite mit dem Titel: “Marketing ist nicht gleich Werbung“. In diesem Artikel versuche ich etwas genauer zu beschreiben, worin die Unterschiede bzw. die Gemeinsamkeiten bestehen. Hierzu auch noch eine grafische Darstellung des Marketing-Mix:
Da ich erst gestern wieder so ein Gespräch führte, möchte ich an dieser Stelle nochmals auf den Beitrag verweisen.
Werbung für kleine Budgets
3. Januar 2007 von Michael Herrling
Mein “quasi” Nachbar Bernd Röthlingshöfer hat seine neueste Ausgabe des Adressbuchs “Wer macht eigentlich… Werbung für kleine Budgets?” veröffentlicht.
Die letzte Ausgabe des Adressbuchs war ein voller Erfolg und wurde mehr als 250.000 Mal heruntergeladen. Nun erschien eine neue, aktualisierte Ausgabe 2007, welche im PDF-Format hier kostenlos heruntergeladen werden kann.
Das Adressbuch umfasst zahlreiche Adressen zu verschiedenen Dienstleistern rund um das Thema Werbung, wie z.B. zu Grafik-Designern, Webdesigner, Werbetexter, Marketing- und PR-Berater u.v.m.
Außerdem gibt es noch zahlreiche Tipps und Tricks sowie eine Übersicht zu Weblogs rundum das Thema Marketing und Werbung zu lesen.
Die MARKTPRAXIS | Agentur für Marketing ist dort ebenfalls unter der Rubrik “Marketingberatung” zu finden. Der oder das marktpraxis_blog wird im Verzeichnis ebenfalls erwähnt. Danke Bernd!
So, nun einfach mal rüberhüpfen und reinschauen!
Tags: werbung, adressbuch, marketing, webdesign, grafik, existenzgründung




Hallo! Ich bin Michael Herrling und schreibe hier z.B. über Marketing, Kundenbeziehungen, Webentwicklung, Onlinemarketing, SEM sowie meine Tätigkeit als Berater und Dozent für Marketing- und Internetthemen. 