Marktpraxis - Agentur für Marketing

Ohne Marketing lässt sich nichts verkaufen

14. September 2007 von Michael Herrling 

Novartis Chef Daniel Vasella stellte sich neulich im Schweizer Fernsehen einem Interview. Dabei ging es u.a. um seine Rolle, die Innovationsfähigkeit des Unternehmens etc.

Eine Aussage die er dort machte, möchte ich hier gerne mal kurz zitieren (frei übersetzt aus dem Schwytzerdütsch):

Zu glauben, dass man irgendetwas gut verkaufen kann, ohne Marketing zu betreiben, ist naiv.

Dem stimme ich zu!

Diese Aussage war übrigens seine Antwort auf die Frage, wieso das Unternehmen mit 10 Mrd. U$ doppelt so viel in Marketing und Werbung investiert hat, als in die Forschung.

Zu sehen gibt es das vollständige Interview im Archiv auf www.sf.tv oder direkt hier.

Da ich kürzlich wieder ein paar Leute getroffen habe, die der fälschlichen Meinung waren, Marketing sei dasselbe wie Werbung, möchte ich bei dieser Gelegenheit nochmals auf meinen Beitrag Marketing ist nicht gleich Werbung hinweisen.

Erstausgabe des betamagazins ist angekommen

20. März 2007 von Michael Herrling 

Gestern brachte mir der Postbote die erste Ausgabe des betamagazins. Bei diesem Magazin handelt es sich um ein sog. print-on-demand Heft, welches von lulu.com vertrieben wird. D.h. die persönliche Ausgabe des Magazins wird erst nach Bestelleingang gedruckt und geliefert.

Ein sehr interessantes Projekt und zudem eine gelungene Erstausgabe. Weiter so!

Kundenverwirrung, Call Center und Mobilfunktarife

1. März 2007 von Michael Herrling 

Wie vermutlich jeder Besitzer eines Handys, werde auch ich regelmäßig vom Call Center meines Mobilfunkanbieters angerufen und erhalte Vorschläge über “günstigere” Tarife. Generell bin ich als Kunde bin ich natürlich an solchen Angeboten interessiert, schließlich möchte ich einen Tarif, der optimal auf mein Telefonverhalten passt. Das scheint aber nicht so einfach zu sein bzw. es gibt da ein paar Dinge, die mich als Kunden an dieser Vorgehensweise ziemlich stören, um nicht zu sagen, auf die Nerven gehen.

1. Grundsätzlich wird man von den Call Centern anonym angerufen, d.h. man sieht keine Nummer auf dem Display, dies finde ich vor allem bei einem Telekommunikationsunternehmen eine absolute Frechheit und Beleidigung an meine Intelligenz “suboptimal”. Als Kunde erhalte ich das Gefühl, dass dadurch meine Neugier ausgenutzt wird und man so erhofft, dass ich 1. als Kunde dadurch eher ans Telefon gehe. 2. wird mir dadurch die Möglichkeit verweigert, den Gesprächspartner, der mir in der Regel noch nicht mal seinen Namen sagt, zurückzurufen.

2. Die standardisierte, übertrieben freundliche Gesprächstaktik vermittelt mir nicht gerade das Gefühl, ein persönliches Gespräch zu führen. Ich bekomme eher den Eindruck dass man mir was “andrehen” möchte. Nachtrag: Muss ich zurücknehmen, die letzte Anruferin war recht nett und wirkte “menschlich”.

3. Der Tarif, welcher mir am Telefon vorgeschlagen wird klingt zunächst verlockend günstig, jedoch werden mir nur die Punkte genannt, die günstiger sind als bei meinem bisherigen Tarif. KLEINGEDRUCKTES, welches ja bei Mobilfunkanbietern in ganz besonderem Maße beachtet werden will, wird am Telefon nicht erwähnt. Vielmehr wird direkt versucht, den Vertrag jetzt sofort und hier am Telefon abzuschließen.

4. Da ich mich am Telefon nicht unter Druck setzen lasse, stimme ich einer Vertragsumstellung nicht zu und schau mich erstmal auf der Website des Anbieters um und studiere versuche die Tarifoptionen inklusive “Kleingedrucktem” zu verstehen.

5. Ich lese mich kurz durch die einzelnen Tarife und verliere rasch die Lust, diese zu vergleichen bzw. anhand meiner bisherigen Rechnungen zu ermitteln, welche Option für mich nun die Günstigste wäre. Da gibt es Pakete mit Inklusivminuten, die zwar in alle Netze gelten, jedoch die erste Minute immer voll anrechnen, dann gibt es welche mit Grundgebühren und günstigen Minutenpreise innerhalb des Anbieternetzes und weniger günstige für die anderen Netze, der eine rechnet im Minutentakt, der andere im Sekundentakt etc. pp.

6. Da ich das Tarifangebot recht verwirrend finde und keine Lust und Zeit mehr habe, tendiere ich dazu, alles beim Alten zu belassen. Wollte ich nun den tatsächlich für mich “besten” Tarif ermitteln, müsste ich enorm viel Zeit aufwenden, um meine Telefonrechnungen detailliert zu prüfen, angefangen von der durchschnittlichen Gesprächsdauer, Anteil an Anrufen in fremde Netze, Tageszeiten usw. Ich habe hierzu weder Zeit noch Geduld und einen Studenten zu suchen, welcher diese Aufgabe durch eine Diplomarbeit löst, halte ich für wenig sinnvoll ;-).

Irgendwie sehe ich nicht ein, wieso ich mir die Arbeit machen soll, da doch der Anbieter all diese Informationen besitzen sollte. Wieso habe ich keine Möglichkeit z.B. Online die verschiedenen Rechenspielchen vorzunehmen? Wieso habe ich das Gefühl, dass der angebotene Tarif für den Abieter günstiger wäre als für mich?

7. Es gibt ja mittlerweile verschiedene Theorien, (welche ich auch vertrete), dass Kundenverwirrung zum Nichtkauf führen kann. Genau dass scheint mir gerade in diesem Fall so zu gehen. Ich fühle mich etwas vera….t und bin mit der Situation und dem Anbieter unzufrieden. Als einzige Wechselbarriere sehe ich zunächst die Tatsache, dass die anderen Anbieter nach dem selben Schema verfahren. Deshalb war und ist es hier nicht nötig, den genauen Anbieter zu nennen, da ich diese Tarif-Verwirrungstaktik auch bei denen finden konnte.

8. Das ist m. E. keine gute Kundenorientierung und so lassen sich Kunden nicht dauerhaft mit dem Unternehmen (ver-)binden. Diese (bewußt?) erstellten Wechselbarrieren werden durch meinen Ärger zunehmend geringer und ich werde wohl die in 7. erwähnte Wechselhürde überspringen und in den nächsten Wochen eine passende Lösung finden und meinen Anbieter nach mehr als 10 Jahren wechseln. Schade eigentlich!

Wissenswertes zur Mehrwertsteuererhöhung 2007

14. Dezember 2006 von Michael Herrling 

mwst b800Im MittelstandsWiki gibt es eine umfangreiche Aufstellung, was es zur Vorbereitung auf die Mehrwertsteuererhöhung im Januar alles zu beachten gilt.

Dort kann man ebenfalls nachlesen, dass laut einer Umfrage noch nicht alle Unternehmen ausreichend auf die Umstellung vorbereitet sind.

Quelle (Bild/Info): MittelstandsWiki

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Liebe Telefonverkäufer

6. September 2006 von Michael Herrling 

und ganz besonders Weinverkäufer.

Ich möchte hiermit nochmals deutlich kundtun, dass ich für Eure Telefon(kalt-)akquise nicht empfänglich bin. Ich könnt mich also aus Eurer Liste streichen. Der Einleitungssatz: “Sie wurden uns von einem Ihrer Bekannten als ganz besonderer Weinkenner empfohlen…” zieht bei mir nicht, bzw. stimmt auch so überhaupt nicht. Wenn ich Wein einkaufe, dann suche ich mir ein Fachgeschäft bei dem ich umfassend beraten, betreut und als Kunde ernst genommen werde, z.B. hier. Solltet Ihr weiter das Bedürfnis haben mich telefonisch zu kontaktieren, gebt mir bitte Bescheid und ich leg mir ne 0900er Nummer zu (3,83€/min.) – dann könnt Ihr mir Eure Produkte sogar ausführlich vorstellen ;-)

Übrigens: Es gibt durchaus nachhaltigere Strategien zur Kundengewinnung.

Die Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb – Was machen erfolgreiche Unternehmen besser?

24. August 2005 von Michael Herrling 

Die Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb ist in vielen Unternehmen Konfliktbeladen. Die Ergebnisse der bisher größten empirischen Studie zu diesem Thema zeigen: Unternehmen, die die Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb im Griff haben, sind erfolgreicher. Christian Homburg, Owe
Jensen und Martin Klarmann stellen 15 Erfolgsfaktoren für das Schnittstellenmanagement vor.

Eine sehr detaillierte und umfassende Studie auf www.absatzwirtschaft.de.