Bloggen mit WordPress – Kurzanleitung für Einsteiger
9. Januar 2010
Kürzlich habe ich eine kleine Anleitung für WordPress erstellt, die Einsteigern einen ersten Überblick zum Verfassen von Blogbeiträgen geben kann.
Meine Kunden erhalten je nach Layout und Funktionsumfang, entsprechend individualisierte Anleitungen, zusätzlich zu einer persönlichen Schulung in WordPress. Ich möchte hier eine allgemein gehaltene Kurzanleitung (auf der Basis des WordPress Standard-Themes) für alle Marktpraxis-Blog Leser bereitstellen.
Ich bitte jedoch zu beachten, dass es sich hierbei lediglich um eine einfache Anleitung handelt, die in erster Linie dem WordPress-Neuling eine Hilfestellung zum Veröffentlichen der ersten Beiträge geben soll – nicht mehr und nicht weniger!
Hier gibt es die Anleitung auch zum Download: WordPress-Kurzanleitung (pdf)
Über Feedback, Verbesserungsvorschläge etc. freue ich mich natürlich und wünsche viel Spaß beim “Bloggen”.
Frohe Weihnachten und vielen Dank!
23. Dezember 2009
Ich wünsche allen Lesern, Kunden, Freunden und Partnern sowie der gesamten Blogosphäre schöne Weihnachtsfeiertage, viele Geschenke und für das neue Jahr 2010 viel Glück, Gesundheit und Erfolg!
Das Jahr ist zwar noch nicht ganz vorbei, jedoch kann ich schon jetzt auf ein recht arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ich möchte diese Gelegenheit dazu nutzen, um mich bei allen ganz herzlich zu bedanken, die daran mitgewirkt haben oder auch davon betroffen waren ;-)
Für das neue Jahr stehen schon wieder sehr interessante Herausforderungen bereit, auf die ich mich sehr freue. VIELEN DANK Euch allen!
Internet-Gebot #1: Man soll keine Bilder klauen – Runde 2
1. Dezember 2009
Ich denke es ist Zeit, dass hier mal wieder was veröffentlicht wird. Da ich kürzlich nach dem aktuellen Stand der “Bildtauschaktion” gefragt wurde, hab ich mal gecheckt, ob das von meinem Webserver via “Hotlink” entwendete Bild, mittlerweile vom maltesischen Seitenbetreiber entfernt wurde.
Ich hatte mir hierzu ja einen kleinen Spaß erlaubt und das Bild auf meinem Server mehrmals ausgetauscht. Das letzte Bild wurde ja durch eine Abstimmung ermittelt.
Das Gewinnerbild war bis heute unverändert auf der Webseite (http://www.recruitmentsolutionsmalta.com/hrservices.htm) eingebunden und da ich bislang nicht kontaktiert wurde, gehe ich davon aus, dass es dort immer noch niemand bemerkt hat. Mittlerweile geht das nun schon ziemlich genau ein Jahr.
Ich habe nun mal wieder das Bild ausgetauscht und den 2. Sieger der letzten Abstimmung ausgewählt:
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Vielleicht werde ich die Leute in Malta doch mal darauf hinweisen – irgendwann!
Die (un-)geschützte Marke im Internet
20. Oktober 2009
Derzeit geht ein Aufschrei durch die Blogosphäre, da ein weltbekannter Outdoor-Markenartikler den Schutz seiner Marke durchsetzen wollte. Das Unternehmen sah in der Verwendung von Katzenpfoten-ähnlichen Symbolen seine Markenrechte verletzt und hat einige Anbieter von Waren, die solche Symbole verwenden, rechtlich abgemahnt. Den ausführlichen Sachverhalt kann man beim Werbeblogger in folgendem Beitrag nachlesen: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!
Auf weitere Einzelheiten dieses konkreten Falles möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen – dazu wurden schon zahlreiche Beiträge verfasst, z.B. von Klaus Eck, Mike Schnorr, Nico Lumma u.v.m.
Ähnliche Fälle gab es in der Vergangenheit immer wieder, zum Beispiel Anfang September: “Jako mahnt Blogger ab”.
Die Reaktionen im Netz auf solche Vorgehensweisen sind meist ähnlich. Versuche von Unternehmen die eigenen Markenrechte mittels Abmahnung durchzusetzen, enden nicht selten mit einer heftigen Resonanz, sei es in Form von empörenden Blogbeiträgen, negativer Presse oder schlimmstenfalls mit abwandernden Kunden, die solch ein Verhalten vom Unternehmen nicht tolerieren möchten.
Die Zeiten, in denen solche Aktionen im Verborgenen, ganz ohne öffentliche Aufmerksamkeit abliefen, sind spätestens seitdem es Blogs, Twitter, Facebook und Co. gibt, vorbei. Dies scheint leider noch nicht bei allen “Markenverantwortlichen” angekommen zu sein.
Ich möchte nun eigentlich keine Diskussion über Sinn und Zweck von Markenrecht, Abmahnungen und anderen Markenschutzangelegenheiten anstoßen, sondern vielmehr auf die Auswirkungen eingehen.
Wie schnell und in welchem Ausmaß so etwas an die Öffentlichkeit kommen kann, zeigt das aktuelle Beispiel sehr deutlich. Innerhalb von wenigen Tagen verbreiteten sich Beiträge, Tweets und Kommentare im Internet so stark, dass das Thema bei der Suche des Markennamens in Google die vorderen Ränge einnimmt.
Einen Überblick hierzu liefern folgende Suchabfragen:
Reaktionen Google: http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=jack+wolfskin
Reaktionen auf Twitter: http://search.twitter.com/search?q=wolfskin
Reaktionen Blogs: http://blogsearch.google.de/blogsearch?hl=de&ie=UTF-8&q=jack+wolfskin&btnG=Blogs+durchsuchen&lr=
Sicherlich wird der eine oder andere fragen, ob diese Themen überhaupt außerhalb von Blogs und Twitter wahrgenommen werden? Auch das wird im aktuellen Beispiel sehr deutlich, so wurde das Thema bereits heute von den sog. “klassischen Medien” aufgegriffen, z.B. von Spiegel Online und Focus.
Ich kann selbstverständlich gut verstehen, dass Unternehmen ihre Marken vor Missbrauch schützen möchten und müssen. Schade finde ich es persönlich nur, welche Maßnahmen hierzu teilweise ergriffen werden.
Mal ehrlich, welches Resultat hat das Unternehmen durch sein Handeln in diesem Fall erreicht?
Es hat der Marke selbst geschadet – vermutlich mehr, als die angmahnten “kleineren” Anbieter es je könnten!
Ich denke, dass dieses sowie vorangegangene Beispiele recht klar verdeutlichen, wie sehr sich in Zeiten des Web 2.0 die Kommunikation verändert hat und wie schnell manche Themen aufgegriffen und stark verbreitet werden. Was früher lediglich eine leichte Brise an wenig beachtetem Gegenwind ausgelöst hätte, kann sich heute im Internet schnell zum heftigen Orkan in aller Öffentlichkeit entwickeln.
Dies sollte man als Unternehmen bei allen Bemühungen rund um seine Marke bedenken.
Manchmal könnte vielleicht ein klärendes Gespräch im Vorfeld zielführender sein.
Gerne möchte ich hierzu auch den ersten Punkt des “Cluetrain Manifest” zitieren:
“Märkte sind Gespräche”.
Was ist eigentlich ein Browser?
17. Oktober 2009
Wenn man bedenkt, wie stark sich das Internet mittlerweile in unseren Alltag integriert hat, scheint es zumindest für interneterfahrene User nur schwer vorstellbar, dass es noch Menschen geben soll, denen man den Begriff “Browser” erklären muss. Google hat in New York auf der Straße verschiedene Leute nach einer Erklärung gefragt. Das Ergebnis ist teilweise recht erstaunlich:
Vermutlich waren die Antworten dieser Befragung mit ein Grund, weshalb Google diese Frage nun selbst in folgendem Video beantwortet – dass ich bei den Blogpiloten entdeckt habe:
Es wurde sogar eine eigene Webseite erstellt – whatbrowser.org (“Made by some folks at Google” ).
Dieses Video scheint mir zur Klärung dieser Frage auf jeden Fall besser geeignet, als die Antworten so mancher Politiker zu diesem Thema ;-)
Für internetaffine Menschen – zu denen ich mich ja auch zähle – zeigen Geschichten wie diese, dass nicht “jedem” klar sein muss, was für einen selbst “doch” selbstverständlich ist.
Dies stelle ich auch immer wieder in Gesprächen mit Freunden fest und auch in meinen Internet-Marketing Vorlesungen (wo übrigens häufig über 90% bei Sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook aktiv sind).
Vielleicht sollten wir “alten Internet-Hasen” uns mal an die eigene Nase fassen und etwas weniger Annahmen treffen, welche Fachbegriffe unseren Gesprächspartner “klar” sein sollten.
Wie sind Eure/Ihre Erfahrungen und Meinungen hierzu?

Hallo! Ich bin Michael Herrling und schreibe hier z.B. über Marketing, Kundenbeziehungen, Webentwicklung, Onlinemarketing, SEM sowie meine Tätigkeit als Berater und Dozent für Marketing- und Internetthemen. 