Barcamp Bodensee 2010 in Konstanz
15. März 2010 von Michael Herrling
Das Barcamp Bodensee geht in eine neue Runde.
Am 5. und 6. Juni findet das Barcamp Bodensee 2010 in Konstanz an der HTWG statt.
Dies ist nach dem Barcamp 2008 das zweite Mal, dass sich Web2.0 begeisterte Menschen wie Blogger, Programmierer etc. zu einer sog. (Un)-Konferenz am Bodensee treffen, um sich in zahlreichen Workshops über aktuelle Trends, Techniken etc. auszutauschen.
Wer Interesse an der Teilnahme hat, kann sich hier eintragen. Derzeit scheinen zwar alle 100 verfügbaren Plätze bereits belegt zu sein, jedoch besteht die Möglichkeit sich auf die Warteliste zu setzen. Erfahrungsgemäß springen immer noch welche ab oder die verfügbare Teilnehmerkapazität kann noch erhöht werden.
Wie bereits 2008 werde ich auch diesmal mit dabei sein und freue mich auf ein spannendes Barcamp-Wochenende. Hier gibt es noch ein paar Beiträge zum Barcamp 2008.
3D auf der CeBIT
15. März 2010 von Michael Herrling
Da ich gestern nochmals nach der CeBIT gefragt wurde, traf es mich wie ein Blitz – da war doch noch was! Genau, ich wollte ein paar Worte über meinen diesjährigen Messebesuch verfassen. Wenn auch “etwas” verspätet, möchte ich dies heute nachholen.
Ein paar Schnappschüsse zur CeBIT habe ich auf meinem Flickr-Account bereitgestellt.
Ich besuche die CeBIT schon seit über zehn Jahren. Was mir – von den technischen Highlights mal abgesehen – in diesem Jahr besonders aufgefallen ist, war die Verkleinerung der Messe. Ich hatte jedenfalls den Eindruck, als wären weniger Aussteller als zuvor anwesend gewesen. Dies lag vermutlich daran, dass etliche bekannte Mobilfunkunternehmen nach Barcelona zum Mobile World Congress (MWC) abgewandert sind. Ebenso auffällig war, dass die Messe im Gegensatz zu früher weniger auf Endkonsumenten ausgerichtet war. Vor Jahren sah man noch Scharen von Messebesuchern mit vollgestopften Tüten aus Ihren Streifzügen durch die Messehallen. Ich kann mich da an Zeiten erinnern, in denen Grafikkarten in die Menge geworfen wurden. Da gab es diesmal wesentlich weniger zu erbeuten ;-) Aber ich war ja aus anderen Gründen hier.
Einige interessante Produkte blieben dem eigentlichen CeBIT-Besucher sogar völlig verborgen, da diese in einem abgetrennten Bereich (Planet-Reseller), dem gewerblichen Fachpublikum sowie der Presse vorbehalten waren. Glücklicherweise konnte ich mich auch in diesem Bereich bewegen und interessante Produkte begutachten.
Wie im letzten Beitrag bereits erwähnt, war das Thema “E-Health” recht prominent vertreten, also alles rund um Telemedizin, Gesundheit usw.
Ein Höhepunkt war sicherlich das Thema 3D. Da dürfen wir künftig wohl Einiges erwarten. Im Kino ist es ja spätestens seit Avatar endgültig angekommen. Nun soll 3D auch den Heimbereich erobern. Etliche Geräte wie Notebooks, PCs und TV-Geräte wurden mit 3D-Fähigkeiten ausgestellt. Insbesondere im Spielebereich könnte ich mir vorstellen, dass für die 3D-Technik eine große Nachfrage entsteht. Ziemlich beeindruckend waren aber besonders die Präsentationen, in denen man selbst ohne Spezial-Brille, also mit dem bloßen Auge ein 3D-Erlebnis betrachten konnte. Da gab es zahlreiche Beispiele zu sehen in unterschiedlichsten Entwicklungsstadien. Im Bereich der Webciety wurde ein solches Gerät gezeigt, das auch Sascha Lobo zum Staunen brachte. Ich habe mal versucht, dies auf Video festzuhalten. Mir ist klar, dass dadurch der 3D Effekt nicht dargestellt werden kann, vielleicht reicht es ja für einen kleinen Eindruck aus.
Allerdings muss man dazu sagen, dass man derzeit vermutlich noch keinen vollständigen Film betrachten kann, ohne Schwindelgefühle zu bekommen, aber ein Anfang ist zumindest schon mal gemacht.
Weitere 3D Innovationen liegen nicht unbedingt im Unterhaltungsbereich. So ermöglichen z.B. 3D Scanner, fertige Produkte zu digitalisieren – was nicht nur zur Warenpräsentation in Onlineshops interessant sein dürfte. Auf der anderen Seite sind 3D-Drucker im Anmarsch, die zunehmend auch für Privatpersonen erschwinglich werden. Einige Anregungen, was man damit alles machen kann, gibt es bei www.makerbot.com zu bestaunen.
Im nächsten Jahr soll die Messe wieder mehr konsumentenorientiert ausgerichtet werden. Dazu wird die CeBIT mit einem neuen Konzept vier Schwerpunktthemen abdecken: CeBIT pro, CeBIT gov, CeBIT lab und CeBIT life.
Angekommen auf der CeBIT 2010
3. März 2010 von Michael Herrling
Vielleicht hat es der eine oder andere bereits auf meinem Twitter Account gelesen, heute und morgen bin ich in Hannover auf der CeBIT, um mich mal wieder nach aktuellen Entwicklungen in der IT-Welt umzusehen.
Im Moment sitze ich in der Blogger-Lounge der Webciety in Halle 6 und möchte gerne dem eigentlichen Zweck dieser Einrichtung nachkommen und gleich mal diesen Beitrag verfassen.![]()
Bisher habe ich zwei Hallen (8+9) besichtigt. In diesen Hallen sind unter anderem auch Gemeinschaftsstände einiger Bundesländer vertreten. Scheinbar dreht sich in diesen Hallen ziemlich viel um das Thema Überwachung.
Zum einen sind dort unterschiedliche Augen- und Gesichtserkennungssysteme und sonstige Überwachungssysteme zu sehen, z.B. auch eine automatische Blutzuckerüberwachung, zum anderen scheint das Thema Car-Tracking aktuell. Manche Anbieter widmen sich dem GPS Tracking, Flottenmanagement (der Begriff war mir neu) und selbst die Zustandsüberwachung von Fahrzeugdaten wie Reifendruck etc. findet man hier.
Ich bin mal gespannt, was es auf der Messe sonst noch so zu entdecken gibt und werde nun erst ein mal einen “Kaffee 2.0” zu mir nehmen.
Menümanagement in Wordpress 3.0
18. Januar 2010 von Michael Herrling
Ich arbeite nun schon seit geraumer Zeit mit Wordpress und nutze es nicht “nur” als Blogsystem, sondern setzte es auch hin und wieder als “CMS” ein – zumindest da, wo es zu den Anforderungen einer Webseite passt.
Die Weiterentwicklung von Wordpress geht stetig und rasch voran. Nun steht der nächste Versionssprung bevor und Wordpress Version 3.0 wird vermutlich zahlreiche neue Features enthalten, welche den Wordpress Einsatz als “CMS” erleichtern werden.
Eines davon betrifft die Menübearbeitung, welche noch einfacher werden soll. Eine kleine Vorschau wie das im Detail ausschauen könnte, bietet das folgendes Video:
Wordpress entwickelt sich mit jeder Version weiter und wächst so langsam über ein reines Blogsystem hinaus. Ich sehe ich diese Entwicklungen zwar weitgehend positiv, jedoch fürchte ich, dass das System dadurch seine bisherige “Schlankheit” verlieren und zunehmend komplexer und fehleranfälliger werden könnte. Wie sehen Sie das?
Bloggen mit Wordpress – Kurzanleitung für Einsteiger
9. Januar 2010 von Michael Herrling
Kürzlich habe ich eine kleine Anleitung für Wordpress erstellt, die Einsteigern einen ersten Überblick zum Verfassen von Blogbeiträgen geben kann.
Meine Kunden erhalten je nach Layout und Funktionsumfang, entsprechend individualisierte Anleitungen, zusätzlich zu einer persönlichen Schulung in Wordpress. Ich möchte hier eine allgemein gehaltene Kurzanleitung (auf der Basis des Wordpress Standard-Themes) für alle Marktpraxis-Blog Leser bereitstellen.
Ich bitte jedoch zu beachten, dass es sich hierbei lediglich um eine einfache Anleitung handelt, die in erster Linie dem Wordpress-Neuling eine Hilfestellung zum Veröffentlichen der ersten Beiträge geben soll – nicht mehr und nicht weniger!
Hier gibt es die Anleitung auch zum Download: Wordpress-Kurzanleitung (pdf)
Über Feedback, Verbesserungsvorschläge etc. freue ich mich natürlich und wünsche viel Spaß beim “Bloggen”.
Frohe Weihnachten und vielen Dank!
23. Dezember 2009 von Michael Herrling
Ich wünsche allen Lesern, Kunden, Freunden und Partnern sowie der gesamten Blogosphäre schöne Weihnachtsfeiertage, viele Geschenke und für das neue Jahr 2010 viel Glück, Gesundheit und Erfolg!
Das Jahr ist zwar noch nicht ganz vorbei, jedoch kann ich schon jetzt auf ein recht arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ich möchte diese Gelegenheit dazu nutzen, um mich bei allen ganz herzlich zu bedanken, die daran mitgewirkt haben oder auch davon betroffen waren ;-)
Für das neue Jahr stehen schon wieder sehr interessante Herausforderungen bereit, auf die ich mich sehr freue. VIELEN DANK Euch allen!
Internet-Gebot #1: Man soll keine Bilder klauen – Runde 2
1. Dezember 2009 von Michael Herrling
Ich denke es ist Zeit, dass hier mal wieder was veröffentlicht wird. Da ich kürzlich nach dem aktuellen Stand der “Bildtauschaktion” gefragt wurde, hab ich mal gecheckt, ob das von meinem Webserver via “Hotlink” entwendete Bild, mittlerweile vom maltesischen Seitenbetreiber entfernt wurde.
Ich hatte mir hierzu ja einen kleinen Spaß erlaubt und das Bild auf meinem Server mehrmals ausgetauscht. Das letzte Bild wurde ja durch eine Abstimmung ermittelt.
Das Gewinnerbild war bis heute unverändert auf der Webseite (http://www.recruitmentsolutionsmalta.com/hrservices.htm) eingebunden und da ich bislang nicht kontaktiert wurde, gehe ich davon aus, dass es dort immer noch niemand bemerkt hat. Mittlerweile geht das nun schon ziemlich genau ein Jahr.
Ich habe nun mal wieder das Bild ausgetauscht und den 2. Sieger der letzten Abstimmung ausgewählt:
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Vielleicht werde ich die Leute in Malta doch mal darauf hinweisen – irgendwann!
Die (un-)geschützte Marke im Internet
20. Oktober 2009 von Michael Herrling
Derzeit geht ein Aufschrei durch die Blogosphäre, da ein weltbekannter Outdoor-Markenartikler den Schutz seiner Marke durchsetzen wollte. Das Unternehmen sah in der Verwendung von Katzenpfoten-ähnlichen Symbolen seine Markenrechte verletzt und hat einige Anbieter von Waren, die solche Symbole verwenden, rechtlich abgemahnt. Den ausführlichen Sachverhalt kann man beim Werbeblogger in folgendem Beitrag nachlesen: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!
Auf weitere Einzelheiten dieses konkreten Falles möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen – dazu wurden schon zahlreiche Beiträge verfasst, z.B. von Klaus Eck, Mike Schnorr, Nico Lumma u.v.m.
Ähnliche Fälle gab es in der Vergangenheit immer wieder, zum Beispiel Anfang September: “Jako mahnt Blogger ab”.
Die Reaktionen im Netz auf solche Vorgehensweisen sind meist ähnlich. Versuche von Unternehmen die eigenen Markenrechte mittels Abmahnung durchzusetzen, enden nicht selten mit einer heftigen Resonanz, sei es in Form von empörenden Blogbeiträgen, negativer Presse oder schlimmstenfalls mit abwandernden Kunden, die solch ein Verhalten vom Unternehmen nicht tolerieren möchten.
Die Zeiten, in denen solche Aktionen im Verborgenen, ganz ohne öffentliche Aufmerksamkeit abliefen, sind spätestens seitdem es Blogs, Twitter, Facebook und Co. gibt, vorbei. Dies scheint leider noch nicht bei allen “Markenverantwortlichen” angekommen zu sein.
Ich möchte nun eigentlich keine Diskussion über Sinn und Zweck von Markenrecht, Abmahnungen und anderen Markenschutzangelegenheiten anstoßen, sondern vielmehr auf die Auswirkungen eingehen.
Wie schnell und in welchem Ausmaß so etwas an die Öffentlichkeit kommen kann, zeigt das aktuelle Beispiel sehr deutlich. Innerhalb von wenigen Tagen verbreiteten sich Beiträge, Tweets und Kommentare im Internet so stark, dass das Thema bei der Suche des Markennamens in Google die vorderen Ränge einnimmt.
Einen Überblick hierzu liefern folgende Suchabfragen:
Reaktionen Google: http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=jack+wolfskin
Reaktionen auf Twitter: http://search.twitter.com/search?q=wolfskin
Reaktionen Blogs: http://blogsearch.google.de/blogsearch?hl=de&ie=UTF-8&q=jack+wolfskin&btnG=Blogs+durchsuchen&lr=
Sicherlich wird der eine oder andere fragen, ob diese Themen überhaupt außerhalb von Blogs und Twitter wahrgenommen werden? Auch das wird im aktuellen Beispiel sehr deutlich, so wurde das Thema bereits heute von den sog. “klassischen Medien” aufgegriffen, z.B. von Spiegel Online und Focus.
Ich kann selbstverständlich gut verstehen, dass Unternehmen ihre Marken vor Missbrauch schützen möchten und müssen. Schade finde ich es persönlich nur, welche Maßnahmen hierzu teilweise ergriffen werden.
Mal ehrlich, welches Resultat hat das Unternehmen durch sein Handeln in diesem Fall erreicht?
Es hat der Marke selbst geschadet – vermutlich mehr, als die angmahnten “kleineren” Anbieter es je könnten!
Ich denke, dass dieses sowie vorangegangene Beispiele recht klar verdeutlichen, wie sehr sich in Zeiten des Web 2.0 die Kommunikation verändert hat und wie schnell manche Themen aufgegriffen und stark verbreitet werden. Was früher lediglich eine leichte Brise an wenig beachtetem Gegenwind ausgelöst hätte, kann sich heute im Internet schnell zum heftigen Orkan in aller Öffentlichkeit entwickeln.
Dies sollte man als Unternehmen bei allen Bemühungen rund um seine Marke bedenken.
Manchmal könnte vielleicht ein klärendes Gespräch im Vorfeld zielführender sein.
Gerne möchte ich hierzu auch den ersten Punkt des “Cluetrain Manifest” zitieren:
“Märkte sind Gespräche”.
Was ist eigentlich ein Browser?
17. Oktober 2009 von Michael Herrling
Wenn man bedenkt, wie stark sich das Internet mittlerweile in unseren Alltag integriert hat, scheint es zumindest für interneterfahrene User nur schwer vorstellbar, dass es noch Menschen geben soll, denen man den Begriff “Browser” erklären muss. Google hat in New York auf der Straße verschiedene Leute nach einer Erklärung gefragt. Das Ergebnis ist teilweise recht erstaunlich:
Vermutlich waren die Antworten dieser Befragung mit ein Grund, weshalb Google diese Frage nun selbst in folgendem Video beantwortet – dass ich bei den Blogpiloten entdeckt habe:
Es wurde sogar eine eigene Webseite erstellt – whatbrowser.org (“Made by some folks at Google” ).
Dieses Video scheint mir zur Klärung dieser Frage auf jeden Fall besser geeignet, als die Antworten so mancher Politiker zu diesem Thema ;-)
Für internetaffine Menschen – zu denen ich mich ja auch zähle – zeigen Geschichten wie diese, dass nicht “jedem” klar sein muss, was für einen selbst “doch” selbstverständlich ist.
Dies stelle ich auch immer wieder in Gesprächen mit Freunden fest und auch in meinen Internet-Marketing Vorlesungen (wo übrigens häufig über 90% bei Sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook aktiv sind).
Vielleicht sollten wir “alten Internet-Hasen” uns mal an die eigene Nase fassen und etwas weniger Annahmen treffen, welche Fachbegriffe unseren Gesprächspartner “klar” sein sollten.
Wie sind Eure/Ihre Erfahrungen und Meinungen hierzu?
Marktpraxis – druckfrisch!
21. September 2009 von Michael Herrling
Es war mal wieder an der Zeit für neues Briefpapier und Visitenkarten.

Bei dieser Gelegenheit haben wir der Marktpraxis einen etwas frischeren Look verpasst.
Unter dem Motto „Frische Ideen“ machen wir mit einer bunten Vielfalt an frischen Früchten Lust auf fruchtbare Marketingkonzepte. Wir freuen uns schon darauf, auch auf Ihrem „Marktplatz“ für frischen Wind zu sorgen.
Herzlichen Dank an Stefan von FROSCHDESIGN für die gestalterische Unterstützung in Sachen Schrift und Logofarben und für die Ausarbeitung unserer Druckunterlagen.

Hallo! Ich bin Michael Herrling und schreibe hier z.B. über Marketing, Kundenbeziehungen, Webentwicklung, Onlinemarketing, SEM sowie meine Tätigkeit als Berater und Dozent für Marketing- und Internetthemen.