Marktpraxis - Agentur für Marketing

Angekommen auf der CeBIT 2010

3. März 2010 von Michael Herrling 

Vielleicht hat es der eine oder andere bereits auf meinem Twitter Account gelesen, heute und morgen bin ich in Hannover auf der CeBIT, um mich mal wieder nach aktuellen Entwicklungen in der IT-Welt umzusehen.

Im Moment sitze ich in der Blogger-Lounge der Webciety in Halle 6 und möchte gerne dem eigentlichen Zweck dieser Einrichtung nachkommen und gleich mal diesen Beitrag verfassen.IMG_8304

Bisher habe ich zwei Hallen (8+9) besichtigt. In diesen Hallen sind unter anderem auch Gemeinschaftsstände einiger Bundesländer vertreten. Scheinbar dreht sich in diesen Hallen ziemlich viel um das Thema Überwachung.

Zum einen sind dort unterschiedliche Augen- und Gesichtserkennungssysteme und sonstige Überwachungssysteme zu sehen, z.B. auch eine automatische Blutzuckerüberwachung, zum anderen scheint das Thema Car-Tracking aktuell. Manche Anbieter widmen sich dem GPS Tracking, Flottenmanagement (der Begriff war mir neu) und selbst die Zustandsüberwachung von Fahrzeugdaten wie Reifendruck etc. findet man hier.

Ich bin mal gespannt, was es auf der Messe sonst noch so zu entdecken gibt und werde nun erst ein mal einen “Kaffee 2.0” zu mir nehmen.

Menümanagement in Wordpress 3.0

18. Januar 2010 von Michael Herrling 

Ich arbeite nun schon seit geraumer Zeit mit Wordpress und nutze es nicht “nur” als Blogsystem, sondern setzte es auch hin und wieder als “CMS” ein – zumindest da, wo es zu den Anforderungen einer Webseite passt.

Die Weiterentwicklung von Wordpress geht stetig und rasch voran. Nun steht der nächste Versionssprung bevor und Wordpress Version 3.0 wird vermutlich zahlreiche neue Features enthalten, welche den Wordpress Einsatz als “CMS” erleichtern werden.

Eines davon betrifft die Menübearbeitung, welche noch einfacher werden soll. Eine kleine Vorschau wie das im Detail ausschauen könnte, bietet das folgendes Video:

Wordpress entwickelt sich mit jeder Version weiter und wächst so langsam über ein reines Blogsystem hinaus. Ich sehe ich diese Entwicklungen zwar weitgehend positiv, jedoch fürchte ich, dass das System dadurch seine bisherige “Schlankheit” verlieren und zunehmend komplexer und fehleranfälliger werden könnte. Wie sehen Sie das?

Bloggen mit Wordpress – Kurzanleitung für Einsteiger

9. Januar 2010 von Michael Herrling 

Kürzlich habe ich eine kleine Anleitung für Wordpress erstellt, die Einsteigern einen ersten Überblick zum Verfassen von Blogbeiträgen geben kann.

Meine Kunden erhalten je nach Layout und Funktionsumfang, entsprechend individualisierte Anleitungen, zusätzlich zu einer persönlichen Schulung in Wordpress. Ich möchte hier eine allgemein gehaltene Kurzanleitung (auf der Basis des Wordpress Standard-Themes) für alle Marktpraxis-Blog Leser bereitstellen. 

Ich bitte jedoch zu beachten, dass es sich hierbei lediglich um eine einfache Anleitung handelt, die in erster Linie dem Wordpress-Neuling eine Hilfestellung zum Veröffentlichen der ersten Beiträge geben soll – nicht mehr und nicht weniger!

Hier gibt es die Anleitung auch zum Download: Wordpress-Kurzanleitung (pdf)

Über Feedback, Verbesserungsvorschläge etc. freue ich mich natürlich und wünsche viel Spaß beim “Bloggen”.

Frohe Weihnachten und vielen Dank!

23. Dezember 2009 von Michael Herrling 

weihnachtsgruesse_2009

Ich wünsche allen Lesern, Kunden, Freunden und Partnern sowie der gesamten Blogosphäre schöne Weihnachtsfeiertage, viele Geschenke und für das neue Jahr 2010 viel Glück, Gesundheit und Erfolg!

Das Jahr ist zwar noch nicht ganz vorbei, jedoch kann ich schon jetzt auf ein recht arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Ich möchte diese Gelegenheit dazu nutzen, um mich bei allen ganz herzlich zu bedanken, die daran mitgewirkt haben oder auch davon betroffen waren ;-)

Für das neue Jahr stehen schon wieder sehr interessante Herausforderungen bereit, auf die ich mich sehr freue. VIELEN DANK Euch allen!

Internet-Gebot #1: Man soll keine Bilder klauen – Runde 2

1. Dezember 2009 von Michael Herrling 

Ich denke es ist Zeit, dass hier mal wieder was veröffentlicht wird. Da ich kürzlich nach dem aktuellen Stand der “Bildtauschaktion” gefragt wurde, hab ich mal gecheckt, ob das von meinem Webserver via “Hotlink” entwendete Bild, mittlerweile vom maltesischen Seitenbetreiber entfernt wurde.

Ich hatte mir hierzu ja einen kleinen Spaß erlaubt und das Bild auf meinem Server mehrmals ausgetauscht. Das letzte Bild wurde ja durch eine Abstimmung ermittelt.

Das Gewinnerbild war bis heute unverändert auf der Webseite (http://www.recruitmentsolutionsmalta.com/hrservices.htm) eingebunden und da ich bislang nicht kontaktiert wurde, gehe ich davon aus, dass es dort immer noch niemand bemerkt hat. Mittlerweile geht das nun schon ziemlich genau ein Jahr.

Ich habe nun mal wieder das Bild ausgetauscht und den 2. Sieger der letzten Abstimmung ausgewählt:

Austauschbild als kleiner Spaß

Vielleicht werde ich die Leute in Malta doch mal darauf hinweisen – irgendwann!

Die (un-)geschützte Marke im Internet

20. Oktober 2009 von Michael Herrling 

Derzeit geht ein Aufschrei durch die Blogosphäre, da ein weltbekannter Outdoor-Markenartikler den Schutz seiner Marke durchsetzen wollte. Das Unternehmen sah in der Verwendung von Katzenpfoten-ähnlichen Symbolen seine Markenrechte verletzt und hat einige Anbieter von Waren, die solche Symbole verwenden, rechtlich abgemahnt. Den ausführlichen Sachverhalt kann man beim Werbeblogger in folgendem Beitrag nachlesen: Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst!

Auf weitere Einzelheiten dieses konkreten Falles möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen – dazu wurden schon zahlreiche Beiträge verfasst, z.B. von Klaus Eck, Mike Schnorr, Nico Lumma u.v.m.

Ähnliche Fälle gab es in der Vergangenheit immer wieder, zum Beispiel Anfang September: “Jako mahnt Blogger ab”.

Die Reaktionen im Netz auf solche Vorgehensweisen sind meist ähnlich. Versuche von Unternehmen die eigenen Markenrechte mittels Abmahnung durchzusetzen, enden nicht selten mit einer heftigen Resonanz, sei es in Form von empörenden Blogbeiträgen, negativer Presse oder schlimmstenfalls mit abwandernden Kunden, die solch ein Verhalten vom Unternehmen nicht tolerieren möchten.

Die Zeiten, in denen solche Aktionen im Verborgenen, ganz ohne öffentliche Aufmerksamkeit abliefen, sind spätestens seitdem es Blogs, Twitter, Facebook und Co. gibt, vorbei. Dies scheint leider noch nicht bei allen “Markenverantwortlichen” angekommen zu sein.

Ich möchte nun eigentlich keine Diskussion über Sinn und Zweck von Markenrecht, Abmahnungen und anderen Markenschutzangelegenheiten anstoßen, sondern vielmehr auf die Auswirkungen eingehen.

Wie schnell und in welchem Ausmaß so etwas an die Öffentlichkeit kommen kann, zeigt das aktuelle Beispiel sehr deutlich. Innerhalb von wenigen Tagen verbreiteten sich Beiträge, Tweets und Kommentare im Internet so stark, dass das Thema bei der Suche des Markennamens in Google die vorderen Ränge einnimmt.

Einen Überblick hierzu liefern folgende Suchabfragen:

Reaktionen Google: http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=jack+wolfskin

markenschutz-im-internet

Reaktionen auf Twitter: http://search.twitter.com/search?q=wolfskin

Reaktionen Blogs: http://blogsearch.google.de/blogsearch?hl=de&ie=UTF-8&q=jack+wolfskin&btnG=Blogs+durchsuchen&lr=

Sicherlich wird der eine oder andere fragen, ob diese Themen überhaupt außerhalb von Blogs und Twitter wahrgenommen werden? Auch das wird im aktuellen Beispiel sehr deutlich, so wurde das Thema bereits heute von den sog. “klassischen Medien” aufgegriffen, z.B. von  Spiegel Online und Focus.

Ich kann selbstverständlich gut verstehen, dass Unternehmen ihre Marken vor Missbrauch schützen möchten und müssen. Schade finde ich es persönlich nur, welche Maßnahmen hierzu teilweise ergriffen werden.

Mal ehrlich, welches Resultat hat das Unternehmen durch sein Handeln in diesem Fall erreicht?

Es hat der Marke selbst geschadet – vermutlich mehr, als die angmahnten “kleineren” Anbieter es je könnten!

Ich denke, dass dieses sowie vorangegangene Beispiele recht klar verdeutlichen, wie sehr sich in Zeiten des Web 2.0 die Kommunikation verändert hat und wie schnell manche Themen aufgegriffen und stark verbreitet werden. Was früher lediglich eine leichte Brise an wenig beachtetem Gegenwind ausgelöst hätte, kann sich heute im Internet schnell zum heftigen Orkan in aller Öffentlichkeit entwickeln.

Dies sollte man als Unternehmen bei allen Bemühungen rund um seine Marke bedenken.

Manchmal könnte vielleicht ein klärendes Gespräch im Vorfeld zielführender sein.

Gerne möchte ich hierzu auch den ersten Punkt des  “Cluetrain Manifest” zitieren:

“Märkte sind Gespräche”.

Was ist eigentlich ein Browser?

17. Oktober 2009 von Michael Herrling 

Wenn man bedenkt, wie stark sich das Internet mittlerweile in unseren Alltag integriert hat, scheint es zumindest für interneterfahrene User nur schwer vorstellbar, dass es noch Menschen geben soll, denen man den Begriff “Browser” erklären muss. Google hat in New York auf der Straße verschiedene Leute nach einer Erklärung gefragt. Das Ergebnis ist teilweise recht erstaunlich:

Vermutlich waren die Antworten dieser Befragung mit ein Grund, weshalb Google diese Frage nun selbst in folgendem Video beantwortet – dass ich bei den Blogpiloten entdeckt habe:

Es wurde sogar eine eigene Webseite erstellt – whatbrowser.org (“Made by some folks at Google” ).

Dieses Video scheint mir zur Klärung dieser Frage auf jeden Fall besser geeignet, als die Antworten so mancher Politiker zu diesem Thema ;-)

Für internetaffine Menschen – zu denen ich mich ja auch zähle – zeigen Geschichten wie diese, dass nicht “jedem” klar sein muss, was für einen selbst “doch” selbstverständlich ist.

Dies stelle ich auch immer wieder in Gesprächen mit Freunden fest und auch in meinen Internet-Marketing Vorlesungen (wo übrigens häufig über 90% bei Sozialen Netzwerken wie StudiVZ und Facebook aktiv sind).

Vielleicht sollten wir “alten Internet-Hasen” uns mal an die eigene Nase fassen und etwas weniger Annahmen treffen, welche Fachbegriffe unseren Gesprächspartner “klar” sein sollten.

Wie sind Eure/Ihre Erfahrungen und Meinungen hierzu?

Marktpraxis – druckfrisch!

21. September 2009 von Michael Herrling 

Es war mal wieder an der Zeit für neues Briefpapier und Visitenkarten.

marktpraxis-design

Bei dieser Gelegenheit haben wir der Marktpraxis einen etwas frischeren Look verpasst.

Unter dem Motto „Frische Ideen“ machen wir mit einer bunten Vielfalt an frischen Früchten Lust auf fruchtbare Marketingkonzepte. Wir freuen uns schon darauf, auch auf Ihrem „Marktplatz“ für frischen Wind zu sorgen.

Herzlichen Dank an Stefan von FROSCHDESIGN für die gestalterische Unterstützung in Sachen Schrift und Logofarben und für die Ausarbeitung unserer Druckunterlagen.

Social Media – Revolution oder Modeerscheinung?

22. August 2009 von Michael Herrling 

Kürzlich habe ich eine Präsentation zum Thema “Social Media” gepostet. Nun bin ich via Fischmarkt auf ein Video gestoßen, das, wie ich finde, die Relevanz von Social Media auf eine beeindruckende Weise deutlich macht.

 

Die Frage, ob Social Media nun tatsächlich die bedeutendsten Veränderungen seit der industriellen Revolution verursachen, lässt sich sicher nicht so einfach mit einem Video beantworten. Dennoch hat sich unser Kommunikationsverhalten eindeutig stark verändert und die geballte Präsentation der Nutzungszahlen in diesem Video beeindruckt sehr.

Hin und wieder höre ich in Gesprächen sowohl mit Kunden und Partnern, als auch mit Studenten in meinen E-Commerce und Internetmarketing Vorlesungen, dass z.B. Twitter und Blogs nicht mehr als “Spielereien” sind. Das dem nicht so ist, wird meiner Meinung nach nicht nur nach diesem Video schnell klar. Diverse anderes Studien zu Nutzungszahlen und Umsätzen zeigen das ebenfalls auf.

Einen Punkt aus dem Video möchte ich gerne besonders dick anstreichen:

Imagine what that means for bad customer experiences?

Die Zeiten in denen man lediglich in seinem engeren Umfeld von negativen Erfahrungen berichtet hat, sind ja schon seit geraumer Zeit vorbei. Ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob dies schon bei allen Unternehmern angekommen ist!

Haben Sie einen Überblick, was im Netz alles über Sie geschrieben wird?

Follow the free – Preisstrategie

28. Juli 2009 von Michael Herrling 

In meiner letzten Internetmarketing Vorlesung an der DHBW Ravensburg behandelten wir unter anderem das Thema Preispolitik in der Internet-Ökonomie . Dazu habe ich diverse Preisstrategien vorgestellt wie z.B. die Skimming-, Penetrations- und sog. Follow-the-Free Strategie.

In folgender Grafik habe ich die Strategiealternativen zusammengefasst dargestellt:

follow-the-free-preisstrategie

Zur Follow the Free Preisstrategie möchte ich an dieser Stelle noch auf das aktuelle Werk von Chris Anderson hinweisen. In seinem Buch “The-Long-Tail” hat Anderson auf die Macht der Nischenprodukte aufmerksam gemacht, nun  hat er sich dem Thema “Free” gewidmet.

Im Wesentlichen geht es bei der Free-Strategie um die kostenfreie Verteilung von Produkten mit dem Ziel, einen sog. Netzeffekt zu erzeugen um rasch eine kritische Masse an Kunden zu erreichen. Man erhofft sich von dieser Strategie auch eine erhöhte Kundenbindung bzw. einen sog. Lock-in-Effekt.

Den kostenlosen Varianten eines Produktes folgen dann meist neue oder leistungsfähigere kostenpflichtige Versionen oder es wird versucht durch Komplementärleistungen Einnahmen zu erzielen.

Wenn ein Buch schon den Titel “Free” trägt, dann sollte dieses auch frei erhältlich sein. Deshalb gibt es eine kostenfreie Variante als E-Book sowie als Audiobook zum Download. Einen kurzen Überblick zum Free-Book verschafft Chris Anderson in einem Video auf Wired.com.

Ich hatte bislang leider noch keine Gelegenheit das Buch zu lesen, habe es mir aber als Urlaubslektüre heruntergeladen. Damit verabschiede ich mich mal wieder bis Mitte August und wünsche allen einen schönen und erholsamen Sommer.