Marktpraxis - Agentur für Marketing

(Un-)persönliches Direktmarketing

Dienstag, 11. März 2008 von Michael Herrling 

Manchmal muss ich mich schon über die Sorgfalt bei der Durchführung mancher Direktmarketing-Aktion bzw. Mailing wundern.

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Ich denke wir alle erhalten auch häufiger standardisierte, mittels EDV personalisierte Werbeschreiben oder auch  Direktmailing. Die meisten Schreiben die mich erreichen, scheinen nur halbherzig durchdacht und wandern häufig sogar noch vor dem Erreichen meiner Aufmerksamkeit ins Altpapier.

Wenn ich dann aber mal mit einem anderen Namen angesprochen werde, schaue ich schon mal genauer hin. Die Anrede in einem solchen Schreiben welches ich gestern erhielt, war mir zumindest diesen Blogeintrag wert.

Es kommt gar nicht so oft vor, dass ich mit der Einleitung:

“Guten Tag, sehr geehrte Frau Mustermann” begrüßt werde.

Hier hat offensichtlich was mit der Verknüpfung mit den Adressat-Variablen aus der Datenbank nicht geklappt.  So etwas kann selbstverständlich mal vor kommen – vermutlich gar nicht mal selten.

Aber, wenn man bedenkt welche Kosten so ein Mailing bei einer größeren Empfängerzahl schnell annehmen kann, ist es durchaus lohnenswert, das Mailingmaterial vor dem Versand nochmals genauer in Augenschein zu nehmen. Dies gilt selbstverständlich auch (oder ganz besonders) beim externen Direktmarketing-Dienstleister.

Denn solche “Kleinigkeiten” können das Ziel einer solchen Kampagne gewaltig verfehlen.

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Kommentare

5 Kommentare zu “(Un-)persönliches Direktmarketing”

  1. Michael van Laar am 11. März 2008 um 23:34

    Wurdest du privat oder beruflich angeschrieben. Bei einem B2B-Mailing, das in den meisten Fällen einen relativ übersichtlichen Adressatenkreis hat, wäre das dann nämlich wirklich unverzeihlich. Selbst bei 1000 oder 2000 Adressen ist zumindest ein grobes manuelles Überprüfen der Adressen oder noch besser der fertig verknüpften Mailings meiner Meinung nach eigentlich Pflicht. Zumindest mache ich das immer.
    Allerdings “Guten Tag, sehr geehrte [...]” ist als Anrede schon recht schwülstig, egal ob Mustermann oder nicht ;-)

  2. Michael Herrling am 12. März 2008 um 07:09

    In diesem Fall wurde ich als Privatperson angeschrieben. Allerdings vermute ich, das dieses Mailing trotzdem einen recht überschaubaren Adressatenkreis hatte.
    Stimmt, die Anrede hat unabhängig davon Verbesserungspotential ;-)

  3. Ihr Business & Marketing BLOGGER » Blog Archive » Nicht immer aber immer am Sonntag: Rckblick am 16. März 2008 um 09:20

    [...] ist allemal nicht so einfach wie man denkt. Die >> marktpraxis/11.3.2008 berichtet ber ein weiteres Beispiel von [...]

  4. Ed Wohlfahrt am 19. März 2008 um 16:17

    gutes Beispiel das überhaupt nicht gut ankommt. Sehr geehrte Damen und Herren…. wer fühlt sich davon angesprochen? Und überhaupt, ich hab doch einen Namen, den jemand kennen sollte der mich beschickt…. Fragen über Fragen :)

  5. Marcel Jurich am 25. April 2008 um 15:40

    Sehr interessant und hat mir weitergeholfen.

    Beschäftige mich grad mit der Thematik und hab auch passend dazu ein Beitrag bei http://www.youedu.tv gefunden. Im Beitrag “Wertvolle Adressen sammeln” wird auch einiges interessantes erklärt.

    grüsse

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