Marktpraxis - Agentur für Marketing

Mundpropaganda-Marketing – eine Buchempfehlung

13. März 2008 von Michael Herrling 

Wer sich mit dem Thema Marketing intensiv beschäftigt und sich vielleicht sogar als Berater und/oder wissenschaftlich mit der Vermarktung auseinandersetzt, der kann auf ein schier unerschöpfliches Repertoire an Fachliteratur zurückgreifen.

Als Marketingberater hat sich in meinem Büro in den letzten Jahren eine größere Zahl an Marketingliteratur angesammelt, von den klassischen Standardwerken bis hin zu speziellen Marketingbücher, welche sich mit Teilgebieten und Trends des Marketingmanagement beschäftigen.

Oft werde ich um Literaturtipps gebeten, sei es von meinen Kunden, Seminarteilnehmern, Bekannten oder Studenten. Insbesondere den Studenten lege ich eher die umfangreiche, wissenschaftlich aufgebaute Marketinglektüre ans Herz. Allen anderen, die sich einen Überblick zum Thema verschaffen wollen empfehle ich gerne Bücher, die leichter greifbar, besser lesbar und mit guten und aktuellen Beispielen aus der Praxis gefüttert sind.

Gute Beispiele für solche praktischen Ratgeber sind meines Erachtens einige Ausgaben der Reihe Beck-Wirtschaftsberater DTV. Bei meinen Seminaren empfehle ich seit Jahren z.B. das Buch “Das Marketingkonzept” von Prof. Dr. Jochen Becker. Dieses Buch bietet einen guten Einstieg in das Thema Marketing-Konzeption und ist eine praxisorientierte Zusammenfassung seines gleichnamigen 1024-seitigen Standardwerkes.

Für viele von uns ist die Zeit ein sehr kostbares Gut und in der Regel hat man weder die Zeit noch die Muse zum Studium umfassender wissenschaftlicher Fachliteratur. Deshalb greift man lieber zu praxisorientierten Ratgebern, die schnell und dazu noch spannend zu lesen sind.

mundpropagandamarketing Zum Thema “Mundpropaganda” kann ich nun ein weiteres Buch in die Liste meiner Empfehlungen aufnehmen. Das Buch “Mundpropaganda-Marketing – Was Unternehmen wirklich erfolgreich macht” das ebenfalls zur o.g. Beck-Reihe gehört, wurde von meinem Kollegen und “Fast-Nachbarn” Bernd Röthlingshöfer geschrieben. Dieses Buch möchte ich wirklich jedem ans Herzen legen, der sich mit aktuellen Marketingthemen, insbesondere der Mundpropaganda auseinandersetzen möchte.

Das Buch sollte meiner Meinung nach von jedem Unternehmer und Werbetreibenden gelesen werden. Bernd Röthlingshöfer verknüpft darin gekonnt aktuelle Trends wie z.B. die Small-World-Theorie, Memetik, Cluetrain-Manifest, Tipping-Point und das Long-Tail Phänomen und erklärt anhand vieler praktischer Beispiele, welche Punkte es zu beachten gilt, wenn man Mundpropaganda erfolgreich für sich nutzen will.

Als ich mich neulich mit Bernd über sein neuestes Buch unterhielt, hat er mich darauf hingewiesen, dass er sein Buch in erster Linie für Leser geschrieben hat, die sich noch nicht so sehr mit dem Mundpropaganda-Marketing beschäftigt haben. Nachdem ich sein Buch verschlungen habe, halte ich sein Werk jedoch sehr wohl auch für “Profis” geeignet. Er gibt dem Leser nicht nur das theoretische Rüstzeug auf eine spannende Weise mit auf den Weg, sondern ergänzt die Theorie mit zahlreichen interessanten und aktuellen Beispielen (ich muss jetzt noch schmunzeln, wenn ich an das Beispiel mit der Radarfalle denke). Sein Buch enthält zudem konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten.

Ich halte das Buch -wie viele aus der Reihe der Beck-Wirtschaftsberater – mit 10€ wirklich für ein sehr wertvolles Schnäppchen.

(Un-)persönliches Direktmarketing

11. März 2008 von Michael Herrling 

Manchmal muss ich mich schon über die Sorgfalt bei der Durchführung mancher Direktmarketing-Aktion bzw. Mailing wundern.

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Ich denke wir alle erhalten auch häufiger standardisierte, mittels EDV personalisierte Werbeschreiben oder auch  Direktmailing. Die meisten Schreiben die mich erreichen, scheinen nur halbherzig durchdacht und wandern häufig sogar noch vor dem Erreichen meiner Aufmerksamkeit ins Altpapier.

Wenn ich dann aber mal mit einem anderen Namen angesprochen werde, schaue ich schon mal genauer hin. Die Anrede in einem solchen Schreiben welches ich gestern erhielt, war mir zumindest diesen Blogeintrag wert.

Es kommt gar nicht so oft vor, dass ich mit der Einleitung:

“Guten Tag, sehr geehrte Frau Mustermann” begrüßt werde.

Hier hat offensichtlich was mit der Verknüpfung mit den Adressat-Variablen aus der Datenbank nicht geklappt.  So etwas kann selbstverständlich mal vor kommen – vermutlich gar nicht mal selten.

Aber, wenn man bedenkt welche Kosten so ein Mailing bei einer größeren Empfängerzahl schnell annehmen kann, ist es durchaus lohnenswert, das Mailingmaterial vor dem Versand nochmals genauer in Augenschein zu nehmen. Dies gilt selbstverständlich auch (oder ganz besonders) beim externen Direktmarketing-Dienstleister.

Denn solche “Kleinigkeiten” können das Ziel einer solchen Kampagne gewaltig verfehlen.

Studie zu Kaufentscheidungen im Web2.0

2. März 2008 von Michael Herrling 

Im Rahmen seiner Abschlussarbeit geht Alexander Mock der Frage nach, wie sich das Web2.0 auf die Kaufentscheidungen von Konsumenten auswirkt.

Teil der Studie, die als Bachelorarbeit am Lehrstuhl für Marketing und Innovationsmanagement der BTU Cottbus bearbeitet wird, ist eine Online-Befragung.

Gerne komme ich seiner Bitte nach, an dieser Stelle zur Teilnahme an der Befragung aufzurufen. Die Beantwortung der 28 Fragen beansprucht ca. 10-15 Minuten.

Inhalte der Befragung u.a. (Zitat):

Dabei werden allgemeine Fragen zur Nutzung des Web 2.0 und die Wirkung von Hilfsmitteln wie Podcasts, Rezensionen etc. für die eigene Kaufentscheidung gestellt. Weiterhin werden Möglichkeiten zur Bildung einer Kaufentscheidung durch Blogs, Communities, Viral-Marketing und soziale Netzwerke wie MySpace oder studiVZ abgefragt. Die Umfrage soll weiterhin Bezugsgruppen und Opinion Leader im Web 2.0 identifizieren und deren mögliche Beeinflussung von Kaufentscheidungen darlegen. Der Zeitrahmen für die Befragung läuft noch bis 01.04.2008.

Zur Umfrage geht es hier:

http://www.umfrage-web20.de/limesurvey//index.php?sid=77215&lang=de (Link nicht mehr aktiv)